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Mittwoch, 24.12.2008, 08:40
Die bevorstehende Geburt des Christkinds bereitete den Engeln ziemliches Kopfzerbrechen.

Sie mussten nämlich bei ihren Planungen sehr vorsichtig sein, damit die Menschen auf Erden nichts davon bemerkten. Denn schließlich sollte das Kind in aller Stille geboren werden und nicht einen Betrieb um sich haben, wie er in Nazareth auf dem Wochenmarkt herrschte.
Probleme gab es auch bei der Innenausstattung des Stalles von Bethlehem. An der Futterraufe lockerte sich ein Brett aber hat jemand schon einmal einen Engel mit Hammer und Nagel gesehen?!
Das Stroh für das Krippenbett fühlte sich hart an, das Heu duftete nicht gut genug, und in der Stalllaterne fehlte das Öl.
Aber auch was die Tiere anbetraf, gab es allerhand zu bedenken. Genau an dem für den Engelschor auserwählten Platz hing ein Wespennest. Das musste ausquartiert werden. Denn wer weiß, ob Wespen einsichtig genug sind, um das Wunder der Heiligen Nacht zu begreifen?
Die Fliegen, die sich Ochse und Esel zugesellt hatten, sollten dem göttlichen Kind nicht um das Näslein summen oder es gar im Schlafe stören.
Nein, kein Tier durften die Engel vergessen, das etwa in der hochheiligen Nacht Unannehmlichkeiten bereiten könnte.
Unter dem Fußboden im Stall wohnte eine kleine Maus.

Es war ein lustiges Mäuslein, das sich nicht so schnell aus der Ruhe bringen ließ, höchstens, wenn die Katze hinter ihm her war. Aber dann flüchtete es schnell in sein Mäuseloch zurück. Im Herbst hatte die Maus fleißig Früchte und Körner gesammelt; jetzt schlief sie in ihrem gemütlichen Nest.
Das ist gut, dachte der verantwortliche Engel, wer schläft, sündigt nicht, und bezog die Maus nicht weiter in seine Überlegungen ein. <"http://www.engel-in-zivil.de/Fotos/Engel1.png">

Nach getaner Arbeit kehrten die Boten Gottes in den Himmel heim. Ein Engel blieb im Stall zurück; er sollte der Mutter Maria in ihrer schweren Stunde beistehen. Damit aber keiner merkten konnte, dass er ein Engel war, nahm er seine Flügel ab und legte sie sorgsam in eine Ecke des Stalles.
Als die Mutter Maria das Kind gebar, war sie sehr dankbar für die Hilfe des Engels.

Denn kurz darauf kamen schon die Hirten, nachdem sie die frohe Botschaft gehört hatten, und der Hütehund und die Schafe. Obwohl die Männer sich bemühten, leise zu sein, und sozusagen auf Zehenspitzen gingen, klangen ihre Schritte doch hart und der Bretterboden knarrte.

War es da ein Wunder, dass die Maus in ihrem Nest aufwachte? Sie lugte zum Mäuseloch hinaus und hörte die Stimme " Ein Kind ist uns geboren ...", konnte aber nichts sehen.
Neugierig verließ sie ihr schützendes Nest und schon war die Katze hinter ihr: Schnell wollte das Mäuslein in sein Mäuseloch zurück, aber ein Hirte hatte inzwischen seinen Fuß darauf gestellt. "Heilige Nacht hin oder her", sagte die Katze zu der entsetzten Maus, "jetzt krieg ich dich!"

Und damit ging die wilde Jagd los.

Die Maus, in ihrer Angst, flitzte von einer Ecke in die andere, sauste zwischen den Beinen der Hirten hindurch, huschte unter die Krippe und die Katze immer hinterher:
Zwischenzeitlich bellte der Hütehund und die Schafe blökten ängstlich. Irgendwo gackerte aufgeregt eine Henne.

Die Hirten wussten nicht recht, was los war, denn eigentlich waren sie gekommen, um das Kind anzubeten. Aber sie konnten ja ihr eigenes Wort nicht mehr verstehen, und alles rannte durcheinander: Es ging zu wie in Nazareth auf dem Wochenmarkt.

Als die Engel im Himmel das sahen, ließen sie buchstäblich ihre Flügel hängen.
Es ist tröstlich zu wissen, dass auch so unfehlbare Wesen wie Engel nicht an alles denken.

Das Mäuslein indessen, befand sich in Todesangst. Es glaubte seine letzte Sekunde schon gekommen, da flüchtete es in seiner Not unter die Engelsflügel.

lm gleichen Moment fühlte es sich sachte hochgehoben und dem Zugriff der Katze entzogen. Das Mäuslein wusste nicht, wie ihm geschah. Es schwebte bis unters Dachgebälk, dort hielt es sich fest.

Außerdem hatte es jetzt einen weiten Blick auf das ganze Geschehen im Stall.

Die Katze suchte noch ungläubig jeden Winkel ab, aber sonst hatte sich alles beruhigt. Der Hütehund, bewachte die ruhenden Schafe.

Die Hirten knieten vor der Krippe und brachten dem Christkind Geschenke dar.

Alles Licht und alle Wärme gingen von diesem Kinde aus. Das Christkind lächelte der Maus zu, als wollte es sagen, "Gell, wir wissen schon, wen die Katze hier herunten sucht".
Sonst hatte niemand etwas von dem Vorkommnis bemerkt.

Außer dem Engel, der heimlich lachen musste, als er die Maus mit seinen Flügeln sah.

Er kicherte und gluckste trotz der hochheiligen Stunde so sehr, dass sich der heilige Josef schon irritiert am Kopf kratzte.

Es sah aber auch zu komisch aus, wie die kleine Maus mit den großen Flügeln in die Höhe schwebte. .
Die erstaunte Maus hing also oben im Dachgebälk in Sicherheit.
Und ihre Nachkommen erzählen sich noch heute in der Heiligen Nacht diese Geschichte.

Macht ihnen die Speicher und Türme auf, damit sie eine Heimat finden - den Fledermäusen - wie damals im Stall von Bethlehem.

(Verfasser noch unbekannt)

ALLEN WOMAN-BLOGGERINNEN, REDAKTEUREN UND -INNEN UND
ALLEN ENGELN, DIE IM VERBORGENEN ARBEITEN, WÜNSCHE ICH EIN FRIEDVOLLES, SCHÖNES WEIHNACHTSFEST !!!



Dienstag, 23.12.2008, 00:31

Der Weihnachtsmann ist eingeloggt,
mit Feuereifer er nun bloggt.
Er schreibt ohne Unterlass,
es macht ihm richtig Spaß.
So viele G’schichten weiß er,
im Blog geht’s immer heiß her….

Da noch ein Kommentar geschrieben –
Doch halt, wo ist der Smiley geblieben?
Und dann noch die nächste G’schicht
Zum Schlafen kommt er nicht….
Bloggt tagaus, tagein
Wird er jemals fertig sein?

Den ganzen tag sitzt er vorm PC,
kommt nicht mal mehr aufs WC.
Vor lauter Bloggen er ganz vergisst,
dass morgen Weihnachten ist.
Kein einziges Geschenk hat er,
dafür einen neuen Smileygenerator.



Für Hansi keine Spielkonsole,
für Tante Antschi keine Wolle,
für Evi keinen DVD-Player,
für Mama keinen Leo Sayer,
kein einziges Geschenk unterm Baum,
da hatte Kassi einen Traum:

Alle Macht und Geld
auf dieser unserer Welt
hat plötzlich keinen Wert,
das falsche bisher verehrt.
Mißgunst, Gier und Neid
sind verbannt für alle Zeit.

So viel Friede, Liebe, Harmonie
gab’s auf dieser Welt noch nie.
Der Wert jedes einzelnen wird erkannt,
Respekt wird er genannt.
Niemand ist mehr in Not,
auf der Erde gibt’s genug Brot.

Im ganzen Menschengewühl
so viel Mitgefühl,
Liebe, Freude und Humor
öffnen uns das Himmelstor.
Die Menschen lächeln vom Herzen,
schwächen all uns’re Schmerzen.

Und ist einer voller Trauer,
so bekommt er neue Power.
Jeder ist für den anderen da,
ob Nachbar, Freund oder Kollega.
Ein glückliches Meiteinander fürwahr,
ist so ein Leben nicht wunderbar?

© kassandra






So wünsch ich zum Weihnachtsfeste
viel Freud und das Allerbeste,
nicht nur Wärme von den Kerzen,
sondern auch von ganzem Herzen!



Montag, 22.12.2008, 05:10

22. ADVENTFENSTER

„Mami, Mami“, aufgeregt stürzte Sandra bei der Tür herein.
„Mami, stell dir vor, was der Tobias heute in der Schule erzählt hat.“
Mit geröteten Wangen stand sie vor ihrer Mutter, die blaue Strickmütze, die ihr Oma voriges Jahr gestrickt hatte, tief in die Stirn gezogen.
Frau Albrecht hatte gerade ein Blech voller süß duftender Vanillekipferln aus dem Ofen geholt und drehte sich verwundert zu ihrer siebenjährigen Tochter um.
„Schätzchen, du bist ja ganz aufgelöst. Was ist denn um Gottes willen passiert?“
Sandra hatte sich in der Zwischenzeit aus ihrer roten Daunenjacke, die an einigen Stellen schon durchgewetzte Stellen hatte, geschält und zog sich nun entrüstet die Mütze vom Kopf.
„Der Tobias“, sie baute sich breitbeinig vor ihrer Mutter auf und stemmte entschlossen die dünnen Händchen in die Hüften, „hat gesagt, dass das mit dem Christkind eine große Lüge der Erwachsenen ist. Er hat gemeint“, sie wischte sich mit dem Handrücken über ihre triefende Nase, „dass es weder das Christkind noch den Weihnachtsmann gibt und dass in Wahrheit die Eltern ihren Kindern die Geschenke unter den Baum legen. Stimmt das Mami?“

Da musste sich Frau Albrecht erst mal setzen, denn mit so einer Frage hatte sie einen Tag vor dem Fest nicht gerechnet. Sie strich ihren Rock glatt, das tat sie immer um Zeit zu gewinnen, und sah ihrem kleinen Töchterchen ernst in das aufgeregte Gesichtchen.
„Sandra, hab ich dich jemals belogen?“
„Nein Mami“, kam es da kleinlaut von dem Mädchen.
„Und glaubst du, dass dich Papi, Oma und Opa jemals angeschwindelt haben?“
Sandra lief zu ihrer Mutter, kletterte auf ihren Schoß und blickte beim Küchenfenster hinaus hoch zum Himmel, auf dem seit heute Morgen die ersten Schneeflocken dieses Winters einen lustigen Reigen tanzten.
„Nein, das hätten sie nie getan. Sonst wären sie jetzt auch nicht beim lieben Gott, stimmt’s Mami?“
„Genau mein Kleines. Sie waren liebevolle, ehrliche Menschen und als ihre Zeit gekommen war, da hat sie der liebe Gott zu sich und all den Engeln geholt.“
„Aber warum sagt dann der Tobi so etwas furchtbares? Und er war nicht der einzige in der Klasse, die Ida und die Andrea haben mich auch ausgelacht und gemeint, dass nur Babys an das Christkind glauben. Bin ich ein Baby, Mama?“

Frau Albrecht strich ihrer Tochter sanft durch das gelockte, blonde lange Haar und flüsterte dann nah an ihrem Ohr:
„In Wirklichkeit ist es doch so, dass nur die dummen Kinder und Erwachsenen so denken wie Tobi. Die wirklich schlauen wissen, dass es mehr Dinge auf Himmel und Erden gibt, als wir uns vorstellen können. Weißt du noch, was Omi immer gesagt hat? Das, was du in der Nacht vor dem Heiligen Abend träumst, das wird auch in Erfüllung gehen, mein Mädchen.“
„Ja, ich kann mich noch daran erinnern“, meinte Sandra und schaute traurig drein.
„Ich vermisse sie alle so, Mami.“
„Ich weiß, Schätzchen“, Frau Albrecht drücke ihre Tochter fest an sich, so dass sie deren kleines pochendes Herz ganz nah an dem ihren fühlte.
„Aber du weißt doch, dass sie da, wo sie jetzt sind, glücklich sind. Sie tanzen und lachen und helfen dem Christkind, dass es rechtzeitig zu allen Kindern auf Erden kommt, um ihnen die Geschenke zu bringen.“
„Aber wie schafft es das Christkind, überall rechtzeitig zu sein? Es muss doch auch mal müde werden“, jetzt wurde Sandra doch ein wenig skeptisch.
„Das Christkind hat überall seine Helferlein, die ihm unter die Flügel greifen. Das Christkind ist niemals ganz allein.“
Das leuchtete Sandra nun wieder ein und als sie sich an diesem Abend schlafen legte, da dachte sie ganz fest an ihren Wunsch.




Der Himmel war so schwarz wie die Katze der Nachbarsfrau und der Mond blickte sorgenvoll auf das kleine Mädchen, das friedlich in seinem Bett schlummerte und dessen Mutter, die am Küchenfenster saß und zu ihm hochsah.
„Lieber Mond“, sprach die Mutter, „sag mir doch, wie kann ich mein kleines Mädchen davon überzeugen, dass es das Christkind gibt und dass es den Mann im Mond gibt und Elfen und all die wunderbaren Wesen, die die meisten von uns Erwachsenen eines Tages nicht mehr sehen können? Ich wünsche mir so sehr, dass mein Mädchen dies nie verlernt, denn was wäre das Leben ohne euch und eure Wunderwelt? Was wäre ich ohne euch? Schon längst wäre ich in Kummer und Traurigkeit versunken. Lieber Mond, weißt du vielleicht einen Rat?“
Und der Mann im Mond überlegte und dachte nach und überlegte – und da hatte er die rettende Idee. Er wusste, was zu tun war…




Es war ein leises Pochen an ihrem Fenster, das Sandra aus dem Schlaf riss. Ein zartes Klopfen, kaum hörbar, und doch war es da. Sandra setzte sich auf, rieb sich mit ihren Fäusten schlaftrunken die Augen und als das Geräusch wieder erklang, da sprang es mit bloßen Füßen aus dem Bett und rannte aufgeregt ans Fenster. Und als sie hinaussah, da traute sie kaum ihren Augen. Auf dem Fensterbrett draußen saß ein kleines Mädchen mit blondem kurzem Haar, das trug ein weißes Kleid. Es war gerade mal so groß, dass es in Sandras Hand passen würde und als sie nochmals genauer hinsah, da bemerkte sie, dass an ihrem Rücken zarte Flügel im Wind zitterten. Sie zog sich einen Stuhl heran, kletterte daran hoch und öffnete das Fenster.
Ehrfürchtig fragte sie: „Darf ich fragen, wer du bist?“
„Aber natürlich, ich bin eines der vielen abermillionen Helferlein des Christkindleins. Und ich bin hier, weil wir eine große Bitte an dich haben. Unser lieber Mond hat heute Nacht seine Schlafmütze verloren. Er ist sehr traurig darüber. So traurig, dass er – obwohl heute eigentlich Vollmondnacht ist – immer kleiner und dünner wird vor lauter Kummer. Aber gerade jetzt ist es doch so wichtig, dass er groß und hell am Nachthimmel leuchtet, damit das Christkind seinen Weg finden kann.“
„Oje, ja, wie kann ich euch denn da helfen?“ Sandra sah hinunter auf die Wiese, die nun unter einer dicken Schneedecke begraben war. Dort lag eine rot-weiß-gestreifte Zipfelmütze im Schnee, die seltsam zu leuchten schien.
„Oh, das ist nicht schwer“, erwiderte da das kleine pausbäckige Mädchen.
„Es braucht nur ein Menschenkind reinen Herzens, das an uns glaubt und das hoch zum Mond fliegt, um ihm seine Mütze zurückzubringen.“
„Das würde ich furchtbar gerne tun, ganz bestimmt, aber es wird leider nicht funktionieren“, seufzte da Sandra. „Ich kann doch nicht fliegen. Wie soll ich da zum lieben Mond gelangen?“
„Das lass nur meine Sorge sein“, meinte da das Engelchen, nahm sie bei der Hand und schwebte sanft wie ein Löwenzahnschirmchen mit ihr zu Boden. Sandra griff rasch nach der Mütze, die sich kühl wie Seide anfühlte, und kaum hatte sie sich’s versehen, hoben sie wieder ab und flogen höher und höher.
„Willst du es nicht mal selbst versuchen?“ meinte da das Engerl.
„Was meinst du damit?“
„Na zu fliegen, du Dummerchen. Du musst nur ganz fest daran glauben.“




Das Engelchen ließ Sandras Hand los und – ob ihr es glaubt oder nicht – Sandra breitete ihre Arme aus wie Schwingen und flog hoch und immer höher, bis es schließlich beim lieben Mond angelangt war. Der gluckste vor lauter Glück und als er sich beruhigt hatte, da erzählte er Sandra von ihrem Papa und ihren Großeltern und rief sie alle herbei und sie umarmten einander glücklich und hatten einander viel zu berichten. Doch die Nacht ging zur Neige und kaum hatte der liebe Mond seine Schlafmütze wieder über seinen Schopf geschoben, da war er auch schon entschlummert und auch Sandra war müde von der Aufregung und vom langen Flug und fiel in einen tiefen, traumlosen Schlaf.




Als sie wieder erwachte, setzte sich ihre Mutter gerade mit einer feinen Tasse heißen Kakaos und einem Teller Vanillekipferl an ihr Bett und gab ihr einen Kuss auf die Wange.
„Guten Morgen Schätzchen, heute kommt das Christkind. Freust du dich schon?“
Sandra war mit einem Schlag hellwach und die Worte sprudelten nur so aus ihrem Mund, sie konnte es gar nicht erwarten, ihrer Mama jedes Detail der letzten Nacht zu erzählen. Als sie schließlich ihre abenteuerliche Reise zum Mond fertig erzählt hatte, da standen Frau Albrecht Tränen der Rührung in ihren Augen.
„Und stell dir vor Mami, all meine Träume haben sich in dieser Nacht erfüllt!“
Mama strich zärtlich über die vor Aufregung geröteten Wangen ihrer Tochter. Doch mit einem Mal sah Sandra traurig drein und meinte:
„Schade nur, dass wir keine Engel sind, Mami, sonst könnten wir heute Nacht auch dem Christkind dabei helfen, die Geschenke all den vielen Kindern zu bringen.“
Frau Albrecht legte liebevoll den Arm um ihr kleines Töchterchen und sprach:
„Das können wir tun, mein Schatz, denn wir Menschen sind alle mit einem Flügel ausgestattet. Wir müssen einander nur umarmen, um fliegen zu können.“

(written by Murmeltier)



Ich wünsche euch allen von ganzem Herzen ein frohes Weihnachtsfest!
Eure Gabi








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